Bezugsregulierung
Bezugsregulierung ist der Oberbegriff für die Steuerung der Einzelhandelsbezüge von Presseerzeugnissen im Grosso und BaBu.
Neben der Marktorientierten Bezugsregulierung (MBR) und der Bezugsregulierung kleinauflagiger Objekte (BKO) sind folgende Regulierungsverfahren im Einsatz bzw. in der Erprobung:
- T.A.R.Z.A.N (Tageszeitungsregulierung zur Ermittlung des aktuellen Neubezuges)
- Rangreihenverfahren - Der Vist wird pro EH/Titel über zwölf Ausgaben absteigend sortiert. Der Bezugsvorschlag des Verlages bestimmt, welcher Rangreihenwert genommen wird.
- RAMBOS (Regelbasiertes, adaptives, marktorientiertes Bezugsoptimierungsprogramm) - Selbstlernendes System (Neuronale Netze), das aus Vergangenheitsdaten Zusammenhänge erkennt und daraus eine Prognose erstellt (Black Box). Das Verfahren wurde vom Axel Springer Verlag, Hamburg, zur Regulierung der BILD-Zeitung entwickelt.
- PRO.PER (Prognose für Periodika) -Zeitschriften-Regulierungsverfahren auf der Basis von T.A.R.Z.A.N.
- Dillmann - Berechnung eines bedingten Erwartungswertes für den Verkauf
